unorthodoxe Wege mit und zum Jugendlichen.

Therapieangebote

Die von uns betreuten Jugendlichen bedürfen der Therapieangebote innerhalb des Hauses. Oftmals geht eine Motivationsarbeit (Vertrauen aufbauen, Berührungsängste reduzieren) der eigentlichen Psychotherapie voraus. Therapie und Betreuungsarbeit ergänzen einander und werden aufeinander abgestimmt. Nur so kann ein lebensweltbezogenes Behandlungskonzept entworfen und umgesetzt werden.

Psychotherapeutische Arbeit heißt für uns:

  • Die Jugendlichen mit ihren lebensgeschichtlichen Belastungen, Traumata etc. anzuerkennen und diese zu bearbeiten.
  • Sie in Krisen zu begleiten, aufzufangen und zu unterstützen.
  • Ressourcen wieder sichtbar machen oder neue Ressourcen zu entdecken.
  • Neue Perspektiven, Bewältigungsstrategien und Wege gemeinsam erarbeiten.
  • Soziale Kompetenzen, Beziehungs- und Konfliktfähigkeit zu erweitern.

Konkrete Angebote / methodische Zusammenhänge

Im therapeutisch geschützten Raum werden neben dem therapeutischen Gespräch auch nonverbale Therapieelemente aus der

  • Musiktherapie
  • Körpertherapie
  • Kunsttherapie
  • dem Psychodrama
  • der Erlebnis- und Sandspieltherapie

eingesetzt.

Neben den psychotherapeutischen Angeboten bieten wir auch Kunsttherapie als Einzeltherapie an.
  

Hände von E Hagemann

Tontopf aus der Kunsttherapie

Tonmännchen von_V_RotherBild aus der Kunsttherapie

 

 

 

 

 

 

  

Diese methodischen Zugänge ermöglichen es dem Jugendlichen, Ausdrucksräume für sich zu entdecken, in einen therapeutischen Prozess hineinzufinden und diesen im Sinne einer Verbesserung der Lebensqualität nutzen zu können.

Ergänzend zu den einzeltherapeutischen Angeboten gibt es auch Gruppenangebote:

  • kunsttherapeutische Abende
  • das Band Projekt "Nervous Breakdown"
  • Yoga
  • Entspannungsgruppen

Der therapeutische Dienst bietet außerdem eine tiefende therapeutische Elternarbeit sowie bei vorliegender Indikation eine familientherapeutische Arbeit an.

In der Regel nehmen die Jugendlichen die therapeutischen Angebote freiwillig wahr. Ein wertschätzendes und Vertrauen schaffendes Klima ermöglicht ihnen die Verbesserung

  • ihrer Lebensqualität
  • ihrer sozialen Kompetenzen
  • ihrer Eigenständigkeit im Sinne einer Stärkung der Eigenverantwortung und
  • eine Reduzierung der bestehenden psychischen Symptomatik.

So werden sie mit Hilfe der differenzierten therapeutischen Unterstützung ermutigt, sich den Anforderungen des Alltags zu stellen.