unorthodoxe Wege mit und zum Jugendlichen.

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Beschäftigungsförderung

In diesem Bereich werden die Arbeitsfähigkeiten des betreuten jungen Menschen ermittelt und eingeübt. Es handelt sich hier um das niederschwelligste Angebot der drei Fördermöglichkeiten. Hier können Jugendliche gefördert werden, für die zunächst eine große Unsicherheit in Bezug auf die schulische und berufliche Zukunft vorherrscht. Die Ursachen liegen zumeist in Krisen oder der Chronifizierung des psychischen Krankheitsbildes. Auch hier ist es Ziel, den Jugendlichen stufenweise an eine der sozialen Realität angenäherte Beschäftigungssituation und Arbeitsstruktur heranzuführen.

Dieses erfolgt in drei Schritten:

  • Eingangsdiagnostik
  • Belastungserprobung
  • Praktikum

Als Ziel der Individuellen Förderung stellen die Arbeitsaufgaben unterschiedliche Anforderungen an den kognitiven, motorischen und sozialen/emotionalen Bereich des betreuten jungen Menschen.

Personenkreis

Im Bereich der Beschäftigungsförderung können junge Menschen ab 16 Jahren, die in der Evang. Jugendhilfe Haus Neuer Kamp betreut werden, gefördert werden. Hier können insbesondere die Jugendlichen gefördert werden, die zwischenzeitlich auf Grund einer Krise bzw. ihrer Lebensbiografie nicht in der Lage sind, an einer Schul- oder Berufsförderung teilzunehmen. Diese Jugendlichen können aufgrund ihres chronifizierten psychischen Krankheitsbildes über einen längeren Zeitraum nur ein niederschwelliges Angebot bewältigen. Für sie ist zumeist eine arbeitsdiagnostische Einschätzung notwendig. Hier handelt es sich um junge Menschen, die vorübergehend nur wenige Belastungen, Arbeitsanforderungen und sozialen Stress ertragen können. Gefördert werden können hier auch junge Menschen, die dazu neigen, sich zu überschätzen und für die es wichtig ist, eine realistische Einschätzung ihrer eigenen Möglichkeiten und Grenzen als Basis für die Entwicklung der weiteren Berufs-/ Arbeitsperspektive zu erlangen.

Strukturen

Räume und Bewirtschaftung

Der Bereich der Beschäftigungsförderung befindet sich im Dachgeschoss des Zentralhauses, Auguststraße 32-34, 49080 Osnabrück. Es handelt sich um einen ca. 64 m² großen, multifunktional zu nutzenden Raum.

Personal

Für die Gruppe ist die Stelle einer Ergotherapeutin mit 25 Std./Woche angesiedelt.